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Alejandro Rodríguez González | click for info | "The Meeting 2", Grafit auf Holz
Jeff Widener | click for info | "Tank Man", 5. Juni 1989, Tian’anmen-Platz
Thomas Schriefers | click for info | "Camouflage", Malerei/Collage, 140 x 100 cm
Anna Kathrin Kleeberg | click for info | "Grünes Prisma", Öl/LW, 200 x 320 cm
Anna Kathrin Kleeberg | click for info | "Grünes Prisma" (Detail), Öl/LW, 200 x 320 cm
Thomas Raschke | click for info | "Zeppelin", Styrofoam, Depafit, 53 x 150 x 44 cm
Alejandro Rodríguez González | click for info | "Expectation", Grafit auf Karton
Jeff Widener | click for info | "Wet Step"
Thomas Raschke | click for info | "THE BAND", Eisendraht gelötet
Thomas Schriefers | click for info | Collagen-Wand (Ausstellungsansicht 2013)
Alejandro Rodríguez González | click for info | "la casa", Öl auf Leinwand
Markus Schaller | click for info | "In A Circle", Vancouver-Sculpture-Biennale
Markus Schaller | click for info | "Zwischen Gestern und Morgen", XLVII Biennale de Venezia
Bodo Korsig | click for info | "Hidden Mind", Öl/Holz, 140 x 170 x 8 cm
Bodo Korsig | click for info | "Hidden Mind" (Detail), Öl/Holz, 140 x 170 x 8 cm
Yukihiro Taguchi | click for info | 20 Jahre Mauerfall, Stop-Motion-Video, Auftrag: ZDF
Yukihiro Taguchi | click for info | "Chair 1", Stop-Motion-Video
Yukihiro Taguchi | click for info | "Gefällt mir"-Installation | Ausstellung: Sequenz
Jim Avignon | click for info | "Aufstand der Dinge", Multimedia-Installation
Jim Avignon | click for info | "Versteigerung der Welt", Auktion mit "Yaneq"
Willi Siber | click for info | Bodenobjekt, Holz, geweißt, 150 x 78 x 60cm
Willkommen bei BADH | Galerie zeitgenössischer Kunst
Willi Siber | click for info | Wandobjekt, Stahl, Autolack, ca. 47 x 55 x 15 cm
Bodo Korsig | click for info | "Erase Your Past", Acryl/Aluminium, 125 x 250 x 8 cm
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![]() © Photo | Bernd Wannenmacher |
BADH | BAUM AUF DEM HÜGEL | Galerie zeitgenössischer Kunst Office: mail@baumaufdemhuegel.com Oliver Zimmer: zimmer@baumaufdemhuegel.com | +49(0)171-6847721 Adresse: Seydelstrasse 7 | 10117 Berlin | Tel: +49(0)30-20643620 | Fax: +49 (0)32-121326815 Inhaber: Oliver Zimmer | USt-IdNr.: 76 552 134 894 Öffnungszeiten: Di-Sa: 14-18 h Facebook: http://www.facebook.com/galerie.baumaufdemhuegel YouTube: http://www.youtube.com/user/baumaufdemhuegel/videos Twitter: https://twitter.com/treeonthe_hill Berlin Gallery District: http://www.berlingallerydistrict.com/galleries/ © Bilder/Texte: Die Rechte liegen bei den jeweilig angegebenen Urhebern, Autoren und der Galerie "baum auf dem hügel" | Berlin. Offizielle Domains: baumaufdemhuegel.com baumaufdemhügel.com goberlinart.com Realisation: DIGITALE | digitale.de © 2011/12 Künstlerbewerbung: Die Galerie nimmt keine unaufgeforderten Bewerbungen von Künstlern an. Bewerbungsunterlagen können nicht zurückgeschickt werden. Domaininhaber und inhaltlich verantwortlich: Oliver Zimmer Die Galerie "baum auf dem hügel" | Berlin ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Galerien und Editionen e.V. BVDG Haftungsausschluss: Durch das Urteil "Haftung für Links" (vom 12.05.1998, 312 O 85/98) hat das Landesgericht Hamburg eindeutig entschieden, dass man durch die Verlinkung eines Links die Inhalte der gelinkten seiten gegebenfalls mit zu verantworten hat, also haftbar gemacht werden kann; dies kann nur verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen distanziert. Die Galerie "baum auf dem hügel" | Berlin distanziert sich also hiermit ausdrücklich von den Inhalten sämtlicher verlinkter Seiten unter www.baumaufdemhuegel.com und verweist darauf, dass sie weder Einfluss auf Gestaltung und Inhalte dieser Seiten hat, noch sich diese Inhalte zu eigen macht. |
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VERNISSAGE | 10. Mai 2013 | 18-22 h
I WANT TO BE LIKE MY DOG Alejandro Rodríguez González Herzlich willkommen! ![]() |
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![]() "Work in Progress" | Finissage am 3. Mai 2013 | Bild- und Buchwelten des Thomas Schriefers Einen weiteren Schwerpunkt neben seiner in der aktuellen Ausstellung präsentierten Werke bildet Schriefers' Arbeit als Ausstellungsmacher, Autor und Illustrator – wodurch sich ein weiter Bogen spannt, den wir zum Abschluss der Ausstellung einmal darstellen möchten ... die anstehende Fertigstellung seines Buches über die Architektur und Kunst der Weltausstellungen gab den Anlass, seine "Buch-Bilder" zum Thema zu machen. Thomas Schriefers wird daher am 3. Mai 2013 Buch-Zeichnungen und -Bilder mit nach Berlin bringen, um sie im Rahmen einer improvisierten "Ausstellung in der Ausstellung" zu zeigen und von seiner Arbeit zu berichten. Fragen an ihn sind erwünscht! - auch werden Originalzeichnungen für das aktuelle Buch "WELTAUSSTELLUNGSARCHITEKTUR" dabei sein - Work in Progress - Wir/Sie sind dadurch mitten im Geschehen. Hierzu laden wir Sie schon jetzt herzlich ein – Work in Progress | 3. Mai 2013 | 17-20 Uhr Möchten Sie eine Erinnerung erhalten, so tragen Sie sich bitte in unseren Newsletter-Verteiler ein. Eintritt frei |
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BADH-Öffnungszeiten zum GalleryWeekend 2013 |
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Achtung, wir verlängern die Ausstellung "THOMAS SCHRIEFERS | Noch ungeordnet, weil ... " um drei Wochen! |
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Der erste Video-Podcast der Galerie ist nun online und vermittelt Ihnen einen kleinen Eindruck der aktuellen Ausstellung "Thomas Schriefers | Noch ungeordnet, weil ... ". Besuchen Sie auch unseren Video-Channel auf der Video-Plattform Youtube! |
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Jeff Widener live im FluxFM-Studio bei Winson in der "MorningShow am Nachmittag". | |||
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Am 24. Januar 2013 (Donnerstag) ist Jeff Widener ab ca. 17 Uhr zu Gast in der "MorningShow am Nachmittag" beim Berliner Radiosender FluxFM! Und im Anschluss an das Radio-Interview haben Sie die Möglichkeit, Jeff Widener von 18 bis 20 Uhr in der Galerie persönlich kennenzulernen und ihm Fragen zu stellen! Herzlich willkommen. |
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![]() ![]() Sollten Sie das Interview von Ute Welty mit Jeff Widener vom 10.01.2013 in der Sendung "Ortszeit" (Deutschlandradio Kultur) verpasst haben, finden Sie es hier zum Nachhören im Archiv des Senders . Geführt würde das Interview am 22.12.2012. |
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"Life Drawing", Anna Grafstroem |
"Rührgerät", Thomas Raschke Eisendraht, gelötet, 30 x 19 x 9 cm Preis auf Anfrage |
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"gas mask girl", GOSTZz, 2012, Unikat SprayPaint und Stencil auf Leinwand, rückseitig signiert (Schablone/Spray) Preis auf Anfrage |
"Don't follow me", Bodo Korsig 28 x 28 cm, Auflage 50 - verfuegbar ab No. 23 (bitte in puncto aktueller verfuegbarkeit nachfragen) je 250,- Euro |
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"Electric Chair", Andy Warhol, 1971 FarbSiebdruck, nummeriert 85/250, 93,98 x 127 cm, rückseitig gestempelt (schwarz): "published by Sunday B. Morning" und "fill in your own signature“, gerahmt Preis auf Anfrage |
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"Chet Baker", Peter Brüchmann Gelatin Silver Print, 52,5 x 83 cm gerahmt mit Passepartout 80 x 100 cm 4.000,- Euro |
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Wir informieren Sie gern per E-Mail über die Aktivitäten der Galerie! Tragen Sie zu diesem Zwecke Ihre E-Mail-Adresse in das nebenstehende Anmeldeformular ein, Sie erhalten direkt im Anschluss aus Sicherheitsgründen (um dem Missbrauch Ihrer Daten vorzubeugen) von uns eine Mail, in der Sie aufgefordert werden, Ihren Eintrag zu bestätigen. Erst durch diese Bestätigung wird Ihre E-Mail-Adresse in unseren Mailverteiler aufgenommen. Sollte Sie Probleme mit dem Formular haben, können Sie uns natürlich auch einfach eine Mail mit der Betreffzeile "Newsletter-Eintrag" senden! |
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![]() Am 24. Januar 2013 (Donnerstag) ist Jeff Widener ab ca. 17 Uhr zu Gast in der "MorningShow am Nachmittag beim Berliner Radiosender FluxFM! Und im Anschluss an das Radio-Interview haben Sie die Möglichkeit, Jeff Widener von 18 bis 20 Uhr in der Galerie persönlich kennenzulernen und ihm Ihre persönlichen Fragen zu stellen! Herzlich willkommen. |
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Achtung! Mit dem Beginn des Jahres 2013 haben wir uns entschieden, die nun ziemlich genau seit 2 Jahren stattfindende Veranstaltungsreihe "SOIRÉE - Kunst zum Feierabend" als "alldonnerstäglichesEvent" zu beenden! Künftig werden wir für die jeweiligen Ausstellungen ein oder zwei SoiréeTermine festlegen, über die wir Sie natürlich frühzeitig per Mail, auf unserer WebSeite und auf Facebook informieren werden! Neue GalerieÖffnungszeiten also jetzt: Di.-Sa.: 14-18 Uhr |
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Save the date ... 16.02.2013 - Vernissage "Thomas Schriefers | NOCH UNGEORDNET, WEIL ..."![]() Camouflage, Collage/Acryl auf Leinwand, 140 x 100 cm |
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Mit dem Beginn des Jahres 2013 haben wir uns entschieden, die nun ziemlich genau seit 2 Jahren stattfindende Veranstaltungsreihe "SOIRÉE - Kunst zum Feierabend" als "alldonnerstägliches Event" zu beenden! Künftig werden wir für die jeweiligen Ausstellungen ein oder zwei SoiréeTermine festlegen, über die wir Sie natürlich frühzeitig per Mail, auf unserer Facebook-Seite und an dieser Stelle informieren werden! |
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Ob Präsentation, Empfang oder Firmenfeier.. für Ihre Veranstaltungen mit bis zu 80 Personen bietet die Galerie ein angenehmes Ambiente in kunstvollem Rahmen. Dabei ist von der reinen Raumnutzung* bis zum kompletten Catering alles möglich. Über verfuegbare Termine und die Mietkonditionen informieren wir Sie gern (location@baumaufdemhuegel.com)![]() *110 qm nutzbare Fläche, Ladengeschäft, Berlin-Mitte, gute Anbindung mit Bus und Bahn, TAXI-Stand |
| Sergej A. Dott zu seiner Blumen-Idee: "Blumen - die schönste Sprache der Welt, fast jeder kennt die Redewendung "durch die Blume sprechen". Sie sind weltweit Zeichen der Freundschaft und Beweis der Liebe. Blumen stehen in ihrer Bedeutung für "Hoffnung" und "Trost". Wo, wenn nicht an Orten, die zur Erhaltung der Gesundheit dienen wie Krankenhäuser, Sanatorien u.a. medizinische Einrichtungen, sind Blumen das obligatorische Geschenk. Deswegen liegt es nur nahe, auch mit der Symbolik das ÄrzteZentrum in Berlin-Treptow zu verzieren. Als Motive für die Blumen-Installationen am Gebäude wurden die Kamille und der Beifuß gewählt, deren gesundheitsfördernde Eigenschaften bestens bekannt sind." |
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![]() © Photo | Bernd Wannenmacher |
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Galerie "baum auf dem hügel" | Berlin Office: mail@baumaufdemhuegel.com Oliver Zimmer: zimmer@baumaufdemhuegel.com | +49(0)171-6847721 Adresse: Seydelstrasse 7 | 10117 Berlin | Tel: +49(0)30-20643620 | Fax: +49 (0)32-121326815 Inhaber: Oliver Zimmer | USt-IdNr.: 76 552 134 894 Öffnungszeiten: Di | Mi | Fr | Sa: 14-18 h | Do: 18-21 h - Soirée-Kunst zum Feierabend Facebook: http://www.facebook.com/galerie.baumaufdemhuegel YouTube: http://www.youtube.com/user/baumaufdemhuegel/videos Twitter: https://twitter.com/treeonthe_hill © Bilder/Texte: Die Rechte liegen bei den jeweilig angegebenen Urhebern, Autoren und der Galerie "baum auf dem hügel" | Berlin. Offizielle Domains: baumaufdemhuegel.com baumaufdemhügel.com goberlinart.com Realisation: DIGITALE | digitale.de © 2011/12 Künstlerbewerbung: Die Galerie nimmt keine unaufgeforderten Bewerbungen von Künstlern an. Bewerbungsunterlagen können nicht zurückgeschickt werden. Domaininhaber und inhaltlich verantwortlich: Oliver Zimmer Die Galerie "baum auf dem hügel" | Berlin ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Galerien und Editionen e.V. BVDG Haftungsausschluss: Durch das Urteil "Haftung für Links" (vom 12.05.1998, 312 O 85/98) hat das Landesgericht Hamburg eindeutig entschieden, dass man durch die Verlinkung eines Links die Inhalte der gelinkten seiten gegebenfalls mit zu verantworten hat, also haftbar gemacht werden kann; dies kann nur verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen distanziert. Die Galerie "baum auf dem hügel" | Berlin distanziert sich also hiermit ausdrücklich von den Inhalten sämtlicher verlinkter Seiten unter www.baumaufdemhuegel.com und verweist darauf, dass sie weder Einfluss auf Gestaltung und Inhalte dieser Seiten hat, noch sich diese Inhalte zu eigen macht. |
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![]() Jim Avignon Inhalt steht ab 10. September 2012 aktualisiert zur Verfügung |
![]() © Photo | Bernd Wannenmacher |
![]() Alejandro Rodríguez González |
![]() "Anaa?", Mischtechnik auf Papier, 88 x 99 cm |
![]() "The Meeting", Grafit auf Holzfaserplatte, 102 x 72 cm |
![]() "Baron Rojo", Mischtechnik auf Papier, 90 x 75 cm |
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![]() "The Meeting", Grafit auf Holzfaserplatte, 102 x 72 cm rechts Detail ![]() "La Entendida", Grafit auf Leinwand, 50 x 30 cm |
Alejandro Rodríguez González von Uwe Goldenstein In den Werken von Alejandro Rodríguez González tritt die beinahe fotorealistisch wiedergegebene Figur in flächig geöffneter, überlagerter Landschaft oder entleerten Räumen auf. Ihre mitunter überdeutlichen Gesichtszüge halten die Wahrnehmung augenscheinlich an und lassen die Blicke alsbald wieder entgleiten. Schwer fassbar, aber im diffusen Geschehen sich behauptend, vermitteln sie eine Zwischenwelt, die von leisen und auch manchmal lauteren Regressionen geprägt ist. Rodríguez verweist durch die oft in Auflösung befindlichen Räumlichkeiten auf eine Utopie der Einheit von äußerer und innerer Realität, die in seinen Arbeiten in ihrem gesamten Spannungspotential fassbar wird. Die Eindeutigkeit der Darstellung entzieht sich immer wieder in die Abstraktion oder Leere der überzeichneten oder nur angedeuteten Flächen. Versteht man diese Methode als metaphorische Abbildbarkeit von Realität, so generiert sich eine innere Wahrhaftigkeit seiner Bildfiguren als eine Gleichzeitigkeit von An- und Abwesenheit, die auf dem Kontrast von Schärfe und Unschärfe basiert. Denn gerade die stetige Entzugsmöglichkeit der Figuren in den abstrahierten, offenen Raum ermöglicht eine Zusammenschau von Befindlichkeit und Vergangenheit oder Latenz. Die Exaktheit der Abbildung durch die meisterhafte Einbindung der Protagonisten ins oft Kalkweiße des Bildgrundes ermöglicht also erst ihre wahre Erfassung. Gerade der geöffnete, entleerte Raum vermag es, die momenthafte Präsenz der Figuren in eine Gesamtsituation von unbewussten, unsichtbaren oder vergessenen Erlebnissen und Gefühlen einzubinden. ![]() So wundert es nicht, dass Rodríguez` Darsteller konsequent auf ein Sein im Abwesenden hindeuten: auf ein angedeutetes Geheimnis, das durch die Ortlosigkeit vernebelt bleibt. Und schaut man ganz genau in die Augen der Figuren so zerrinnt der Augenblick genauso schnell wie man ihn erfasst hat. Der gesamte Bildaufbau, sei es in seinen Gemälden oder graphischen Arbeiten, zielt auf diese sich gegenseitig bedingenden Pole von konkreter Erfahrung und intuitivem Gespür für das nicht Sichtbare. Erinnerungsräume fallen fast unbemerkt mit tatsächlich wahrnehmbaren zusammen. Alejandro Rodríguez González versetzt die Melange aus Wahrnehmung und Vorgängen im Unbewussten somit in eine dauerhafte, subtile und leise Schwingung. Diesen als existentielles metaphorisches Zwischenstadium zu beschreibenden Zustand spiegelt damit die Eigentlichkeit im Sinne einer offenen Mehrschichtigkeit der Realität wider. In dieser fragilen Welt behauptet sich nur jemand, der seine inneren Schätze nicht verdrängt. |
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![]() "Expectation", Grafit auf Holzfaserplatte, 60,5 x 49,5 cm |
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Alejandro Rodríguez González | VITA |
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![]() DER MADONNEN HEILIGER SCHEIN auf artinfo.com: "Regenschirm" (Pinar del Rio) C-Print, handkoloriert, 80 x 106 cm |
Sergej Alexander Dott Die Madonnen des Sergej A. Dott. Alltägliches und inszenierte Situationen treten an die Stelle von Ikonen. Das Entertainment wird zur Religion. Eine schöne Scheinheilige zum Engel. – Dott sucht nach modernen Heiligen. Ob Cuba, St. Petersburg, Berlin... die komponierten Frauenbildnisse setzt er mit Madonnen gleich, das "Heilige" findet er im "Unheiligen". Dott betreibt Ikonisierung, eine moderne Ikonisierung: Szenen der Verletzlichkeit oder Bilder ernüchternder Wirklichkeit überhöht er bis zur religiösen Ekstase, ohne jedoch religiöse Symbole einfliessen zu lassen – "Maria" erscheint als apokalyptisches Weib in archaischen Variationen. ![]() |
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"Gasse 23" |
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| "Kommunalwohnung" C-Print, handkoloriert, 80 x 106 cm |
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"Puls" Kunstharz, gesandet, Neon 180 x 90 x 40 cm "Madonnen" C-Print auf Leinwand 105 x 80 cm, Neon |
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Gerade Berlinern dürften
viele von Dotts Arbeiten bekannt sein, seien es damals die "Kühe an der Hauswand" (KUHUUNST) in der Kollwitzstrasse im Prenzlauer Berg gewesen..![]() .. oder seine "Himmelsblüten", denen man ja immer mal wieder in der Stadt begegnet. ![]() |
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Sergej Alexander Dott | VITA |
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![]() © Photo | Wolfgang Spiller |
Anna Kathrin Kleeberg Die diplomierte Bühnen- und Kostümbildnerin (1999-2005: Kunsthochschule Berlin) war zwei Jahre lang persönliche Assistentin von Jörg Immendorff.. bis zu dessen Tod am 28. Mai 2007. Die Arbeit mit dem deutschen Künstler und Kunstprofessor hat Anna K. Kleeberg nachhaltig geprägt. Immendorff sah, wie sie erklärt, seine Assistenten als eine Art Kammerorchester, das täglich spielt und komponiert. Und er war der Dirigent.. der Bildaufbau, Farbauswahl und Strukturen ganz klar vorgab. Kleeberg gehörte während ihrer Berliner Zeit zu einer Gruppe, die sich gegen die akademische Tradition auflehnte. Es ging diesen Malern um eine im weitesten Sinne realistische Kunst, die sich in bewusst einfacher Diktion an populäre Bildsprachen und alltägliche Motive anlehnt. Nach Immendorffs Tod hörte die Künstlerin erst einmal auf, zu malen. Jetzt präsentiert die Galerie „baum auf dem hügel" Kleebergs neue Arbeiten erstmals in Berlin. Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Ihr Team der Galerie "baum auf dem hügel" | Berlin. ![]() "Grünes Prisma", 2011, Öl/LW, 200 x 320 cm |
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"Medea", 2008, Öl/LW, 200 x 350 cm |
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| Blick(e) in die Ausstellung Anna Kathrin Kleeberg OPEN.FIGURE.MOVE |
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Anna Kathrin Kleeberg | VITA |
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![]() "Erase Your Past" Acrylfarbe, Aluminium,125 x 250 x 8 cm |
Bodo Korsig Korsigs Objekte umkreisen Themen wie: Was geschieht, während wir Gedanken, Erlebtes und Gesehenes archivieren. Wohin werden diese abgelegt? Wie könnte unser menschliches Gehirn solche Dinge verarbeiten? Gibt es Möglichkeiten in der Bildsprache, solche Zustände, die jeden betreffen, festzuhalten – etwa in Momentaufnahmen? Die neuesten Wandobjekte Korsigs aus Metall und Edelstahl spiegeln oftmals synapsenartige Gebilde und Hirnstrukturen wieder. Pulverbeschichtete und polierte Objekte und eine bildhauerisch klare Formensprache suggerieren immer wieder widersprüchliche Empfindungen. Korsig bietet oftmals wiedererkennbare Darstellungen und Strukturen an. ![]() |
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![]() "Gedächtnissplitter" polierter Chromstahl, pulverbeschichtet ca 50 x 50 x 5 cm |
Was aber sind Gedankensplitter? Sind es versteckte Gefühle, Gedanken, die als unfertig gedachte Fetzen plötzlich auftauchen können? In "Erase Your Past", einer überdimensional grossen, schwarz durchlöcherten Scheibe, zeigt Korsig beispielsweise ein aufs Wesentliche reduziertes Abbild einer Gehirnscheibe. Hierbei soll es nicht um die Auslöschung der Gedanken und Erlebnisse oder der Vergangenheit gehen. Es wird lediglich eine Idee von Archivierung angeboten, um einen Neuanfang oder ein Umdenken überhaupt erst möglich zu machen. Nicht jedem gelingt dies, aber Korsig lädt zumindest immer wieder dazu ein. Die Arbeit „Happiness Is Expensiv“, ein mit stachelartigen Auswüchsen versehener Metallschnuller, dessen Oberfläche aus pulverbeschichtetem Corten-Stahl und roter Ölfarbe besteht, könnte versinnbildlichen, dass einerseits erste Erlebnisse als neugeborener Mensch nicht unbedingt immer nur verlust- und schmerzfrei erlebt werden. Das Beruhigen, das Behütet-Sein einerseits, aber gleichzeitig auch das passive ruhig gestellt werden, ein Paradoxon? Assoziationen von Schmerz, aber auch Liebe, sind widersprüchliche Anregungen, die Korsig hier exemplarisch dem Betrachter anbietet. Eventuell flüchtige Interpretationen eines zunächst eindeutig interpretierbaren Gegenstandes werden überdacht, hinterfragt, um neue Sichtweisen zu finden. Bodo Korsig ist weltweit in zahlreichen Sammlungen vertreten. Er lebt und arbeitet in den USA und Deutschland. "Happiness Is Expensiv", Cortenstahl, Öl, pulverbeschichtet, 50 x 40 x 5 cm |
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![]() "Hidden Mind" (Detail) |
![]() "Hidden Mind", Öl/Holz, 140 x 170 x 8 cm |
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"CLASH", Stahl, 950 x 1650 cm |
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Bodo Korsig | VITA |
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![]() ![]() "THE BAND", momentan Leihgabe zur Ausstellung "1000 innovations" im Technikmuseum Stockholm |
Thomas Raschke Raschke spricht von der Möglichkeit einer visuellen Durchdringung, die nur dann funktioniert, wenn die Objekte in allen Details stimmen. Und sie stimmen. Der Künstler, Meisterschüler von Micha Ullmann, ist Handwerker und so gründete er 1993 die bekannte Künstlergruppe "Das deutsche Handwerk" – zusammen mit seinem Kollegen Sebastian Rogler – an der Akademie der Künste in Stuttgart. Die ironische, humorvolle, handwerklich perfekte, realistische Darstellung der Dinglichkeit aus alltäglichen Systemen ist Thema. Bei der Beobachtung eines Objekts oder der Betrachtung eines Raschk'schen Draht-Raumes, wie z.B. "THE BAND", stellt man schnell fest, dass man sich keineswegs nur an der Zeichnung oder der Hülle des Dargestellten festhalten und entlang hangeln kann. Raschke stellt die Komplexität einer Funktion in Linien dar, die am Original recherchiert, zerlegt und exakt nachempfunden wird. So zeigt jedes Objekt sein Innenleben, das Auge des Betrachters kann dieses erschliessen und nachvollziehen. Man kann also nicht nur die Gestalt der Gegenstände nachvollziehen, sondern stets auch deren Funktion erfassen. Arbeiten von Thomas Raschke befinden sich bereits in vielen Sammlungen, u.a. der Daimler Kunst Sammlung, Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart, Sammlung Bosch Elektrowerkzeuge Stuttgart. Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Ihr Team der Galerie "baum auf dem hügel" | Berlin. ![]() "THE BAND" (Installationsansicht), Eisendraht gelötet, ca. 500 x 500 x 200 cm (variabel) |
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| "Fernglas", Eisendraht gelötet 12 x 29 x 24 cm |
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![]() "Waschmaschine", 86 x 60 x 56 cm |
![]() "Staubsauger", 200 x 120 x 21 cm |
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![]() "Waschmaschine", Zeichnung PermanentMarker, 70 x 100 cm |
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| Raschk'sche Objekte aus Pappe und Styrofoam: CaterPillar, Peanut, Lokomotive, Traktor (v.l.n.r.) |
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| "Herzen", Schaumstoff, Pappmaché |
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| Peanut, Styrofoam, 18 x 41 x 17 cm |
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Thomas Raschke | VITA |
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Jakob Schaible |
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![]() "Gravitation" Salz und Ziegelstaub auf AluDibond 9-teilig, 120 x 120 cm rechts "Gravitation" (Detail) |
![]() © Photo | Bernd Wannenmacher |
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"Black Is White..", C-Print auf AluDibond, 119 x 61 cm |
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Jakob Schaible | VITA |
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| Finissage am 3. Mai 2013 | 17-20 Uhr "Work in Progress" | Bild- und Buchwelten des Thomas Schriefers Thomas Schriefers wird zur Finissage am 3. Mai 2013 Buch-Zeichnungen und -Bilder mit nach Berlin bringen, um sie im Rahmen einer improvisierten "Ausstellung in der Ausstellung" zu zeigen und von seiner Arbeit zu berichten. Fragen an ihn sind erwünscht! Sie sind dadurch mitten im Geschehen. Work in Progress 3. Mai 2013 | 17-20 Uhr Möchten Sie eine Erinnerung erhalten, so tragen Sie sich bitte in unseren Newsletter-Verteiler ein. Eintritt frei ![]() "Fünf Fragen an ... Thomas Schriefers" |
![]() ![]() "Loungewelten", Thomas Schriefers, Tusche auf Papier, je 30 x 40 cm Thomas Schriefers "Am Werk von Thomas Schriefers lassen sich die Leistungen der Medientheorie von McLuhan und die Leistung der Avantgarde-Theorie von Bazon Brock wieder einmal schlagend belegen. Erstere besagt, dass neue Medien sich auf die alten Medien als ihre Inhalte beziehen. Die Avantgarde-Theorie besagt, dass wirklich nur neu ist, was uns zwingt, das Alte mit völlig neuen Augen zu sehen und damit neue Traditionen zu stiften. ... Das von Schriefers erstrangig entfaltete und genutzte Medium ist die Architekturcollage. ... Von Schriefers Arbeiten aus lässt sich die Collage als ein Geflecht von Zeichengefügen verstehen, wobei stets mit vorgefertigtem Bildmaterial operiert wird. ... Die zum Collagieren vorgesehenen Zeichengefüge werden durch Entrahmung, Dekontextuierung und Fragmentierung ihrer ursprünglichen Funktionen, Erscheinungsweisen und Trägermaterialien gewonnen und ohne Bezug auf ihre bisherigen Referenzrahmen zu einem neuen, das heisst überraschenden, also nicht antizipierbaren, visuellen Attraktorfeld zusammengestellt." * * Bazon Brock in "Wechselwirkungen" von Thomas Schriefers, 2006 ![]() "Simultan", Collage/Acryl auf Leinwand, 120 x 160 cm |
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![]() "Baumhaus", Collage/Acryl auf Leinwand, 120 x 160 cm |
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| Thomas Schriefers | VITA |
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![]() © Photo | Richard Miller |
![]() Jeff Widener Der breiten Öffentlichkeit bekannt geworden ist Jeff Widener vor allem durch seine mittlerweile berühmte Aufnahme des "Tank Man" – des Mannes, der sich am 5. Juni 1989 während des Tian’anmen-Massakers in Peking einer Reihe von Panzern entgegenstellte. 1990 wurde Widener für dieses Foto für den Pulitzer Preis nominiert. ![]() 1978 trat Jeff Widener im Alter von 25 Jahren in Brüssel eine Stelle als Fotograf bei der United Press International an. Sein erster Auslandseinsatz führte ihn nach Polen zu den Geschehnissen rund um die Gewerkschaft "Solidarität". Über die Jahre arbeitete er in über 100 Ländern, einschließlich Bürgerkriegsgebieten und Schwerpunkten sozialer Ungleichheiten, u.a. Osttimur, Afghanistan, Kambodscha, Burma, Syrien, Jordanien, Indien, Laos, Vietnam, Pakistan, um nur einige zu nennen. Auch war Widener der erste Fotojournalist, der digitale Aufnahmen vom Südpol erstellte. Jeff Widener hat zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen vom The Overseas Press Club, Pictures Of the Year International, NPPA Best Of Fotojournalismus, National Headliner Award, New York Press Club, Chia Award (Sardinien) und den Scoop Award (Angiers, Frankreich) erhalten. |
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![]() Wandarbeit Stahl, Autolack, 44 x 31 x 30 cm |
Willi Siber SIBER transformiert in seinen bildhauerischen Prozessen malerische und zeichnerische Aspekte. Seine Formensprache ist reduziert, geometrische Grundformen zunächst Ausgangspunkt für seine oftmals überdimensionalen Objekte aus Holz, Kunstharz oder auch anderen ungewöhnlichen Kombinationen von Material. Er setzt sich spielerisch über Erwartungen und Sehgewohnheiten an die klassische Bildhauerei hinweg, schafft Räume in Räumen - jedoch stets einer Durchlässigkeit bedacht. Mit aufwendig, feinen, detailierten Oberflächenbearbeitungen erzeugt Siber, dass das zunächst klassisch erscheinende Objekt oder die Skulptur immer wieder neue Möglichkeiten von Interpretationen erzeugt. Durch die individuell und detailliert gestalteten Oberflächen auch im Innenleben seiner Objekte sorgt er für eine absolute Alleinstellung in der Bildhauerei. Es entstehen landschaftsanmutende Räume, mit unzähligen Details, die sich optisch mehr und mehr auszubreiten scheinen. Mit Leichtigkeit, Durchlässigkeit und Rhytmik entstehen Zeichnungen im Raum. Neue Möglichkeiten der Interpretation ergeben sich stets. Aus gewöhnlichen Holzbrickets, die mit eingefärbtem Kunstharz überzogen werden, entstehen filmische Sequenzen – rhythmische Takte. Siber ist bekannt für zahlreiche Kunst-am-Bau-Projekte und weltweit in vielen Sammlungen vertreten. ![]() |
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![]() Detail |
![]() Bodenobjekt, Holz, geweißt, 150 x 78 x 60cm |
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![]() Zweiteilige Bodenskulptur, Holz, 220 x 80 x 80 cm |
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| Willi Siber | VITA |
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![]() © Photo | Bernd Wannenmacher |
Yukihiro Taguchi |
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![]() Frottage (Detail) |
![]() Frottage, 175 x 82 cm |
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Ende 2011 produzierte Yukihiro Taguchi dieses Video während seines Aufenthalts in Lissabon. Originallänge des Videos: 7:36 min | 7er Edition | Preis auf Anfrage. Nun sind auch die im Video entstehenden Frottagen und Drucke in Berlin eingetroffen und ebenfalls in der Galerie erhältlich. |
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![]() Frottage (Detail) |
![]() Frottage, 178 x 93 cm |
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![]() Frottage, 300 x 180 cm, dreiteilig |
![]() Frottage (Detail) |
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"THE MISANTROPH", 2009 |
"SEQUENZ" (Demo/Trailer), 2012 |
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| Jim Avignon, der weltweit erfolgreiche "Underground-Matador" aus Berlin | Kreuzberg, traf im November 2008 auf Taguchi, der damals zum ersten Mal eine Soloshow in unserer Galerie hatte. Avignon war so begeistert von der Bildsprache in den Stop-Motion-Videos Taguchis, dass er ihn bat, für seinen persönlich wichtigsten Song seiner Laufbahn, ein Musikvideo zu erstellen. Es sind den Text-Inhalten entsprechend sehr poetische Szenen entstanden. Uraufführung dieses "Musik-Videos" war am 25.01.2009 beim NEOANGIN-Konzert während Jim Avignons wunderbarer Ausstellung "Der Aufstand der Dinge".
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TAGUCHI präsentierte bei seiner SoloShow 2011/12 in der Galerie "baum auf dem hügel" | Berlin nicht nur neue Stop-Motion-Videos, sondern produzierte eigens für diese Ausstellung, mit den Galerie- Räumlichkeiten arbeitend, eine neue Gesamtinstallation im Wechselspiel mit weiteren Orten Berlins. Alle Bestandteile trafen zur Eröffnung im Ausstellungsraum als "performative Installation" aufeinander. Eine Banane, auf der vielleicht gerade noch einer ausgerutscht ist, zeigt sich z.B. an diesem Tag überdimensional perspektivisch ... in den Raum gemalt. Damit zwingt Taguchi den Betrachter an genau einen Punkt der Ausstellung, denn nur von diesem kann er sämtliche Motive perspektivisch wahrnehmen.
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"MOMENT - performative hills" (Demo/Trailer), 2011 |
"MOMENT - performative hills - MAKING" (Demo/Trailer) |
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| Yukihiro Taguchi wurde 2011 vom Mori Art Museum Tokyo eingeladen. Im Rahmen des "MAM PROJECT"-Programms zeigte er eine grosse Solo-Show (26. März - 28. August 2011) zu dem er vor Ort den Film "MOMENT - performative hills" produzierte. Das Mori Art Museum befindet sich in den obersten 6 Etagen des 54-stöckigen Mori Towers im Zentrum des ambitionierten Projekts "Roppongi Hills", der "Stadt in der Stadt". Die weissen Wände des Museums tollen durch das Museum, den Mori Tower, Roppongi Hills und darüber hinaus. Genau wie wir nie zwei Tage erleben, die genau gleich sind, so auch die Galeriewände von Tag zu Tag Veränderung/Neues erfahren/erleben. Das Leben selbst als Abfolge von Momenten... ... Taguchi zeigt, wie wundervoll jeder dieser Momente sein kann! |
Einen Einblick in die Denk- und Arbeitsweise Taguchis erlangt man durch die Dokumentation von "MOMENT - performative hills"! Dem Betrachter der Werke Yukihiro Taguchis ist sicherlich der enorme Arbeitsaufwand sofort klar, aber die Video-Dokumenta "... MAKING" vermittelt ihm, mit wie viel Elan, Freude und Humor Taguchi diese umsetzt!
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"UEBER - performative skizzen" (Demo/Trailer), 2009 |
"9NOV2009" (Demo/Trailer), ZDF-Gala "Fest der Freiheit", 2009 | |||
| Yukihiro Taguchi zeigte circa 1300 A4-Zeichnungen aus den Jahren 2005 - 2008, die permanent performativ durch ihn neu angeordnet, animiert und gleichzeitig aufgezeichnet wurden. Schon während der Aufbauphase im Galerieraum dokumentiert der Künstler jeden Schritt per Fotokamera und startete mit den Aufnahmen für sein Stop-Motion-Video "ÜBER - performative skizzen". Er verwendete ganz einfache Mittel wie A4-Blätter, Tusche, Bleistift und seine Fotokamera. Die Perfektion ist bei Taguchi spielerisch eingesetzt, seine Arbeit zeichnet eine bestechend freche Leichtigkeit aus. Sie umfasst skizzenhafte Ideen für seine Stop-Motion-Videos, sowie welche von diesen losgelöst funktionieren und faszinieren.
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Zur Dominoaktion im Rahmen der Festivitäten 20 Jahre Mauerfall des TV-Senders ZDF wurde Taguchi eingeladen, mit acht unbemalten Dominosteinen ein Stop-Motion-Video zu produzieren. Seine Steine wanderten durch Berlin, vorbei an Orten, die für die Ost- West-Geschichte prägnant waren. Bornholmer Strasse, die Bernauer Strasse (Gedenkstätte Berliner Mauer), der Checkpoint Charlie und weiteren. Dieses Video von Yukihiro Taguchi wurde am 09. November 2009 zum "Fest der Freiheit" am Brandenburger Tor und weltweit innerhalb der gleichnamigen TV-Gala des ZDF in einer leicht gekürzten Version ausgestrahlt.
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| Blick(e) in die Ausstellung "SEQUENZ" | 2011/12 |
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Besucher der Ausstellungseröffnung lassen sich von Taguchi für die finale Version seines Stop-Motion-Videos "SEQUENZ" photographieren. |
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Yukihiro Taguchi | VITA |
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Markus Schaller Inhalt steht ab in Kürze aktualisiert zur Verfügung |
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![]() © Photo | Bernd Wannenmacher |
Ulrich Vogl Ausstellung: 5. September - 31. Oktober 2009 | Spiegelung - Erweiterung der Zeichnung In seiner zeichnerischen Auseinandersetzung setzt Vogl vielseitige Mittel, Themen und Materialien ein. Es entstehen im Stil von Filmstills serielle Buntstift–Zeichnungen mit Blattgoldcollagen auf Papier, sowie großformatige Zeichnungen auf Glas mit geradezu romantischen, dennoch gegenständlichen überdimensionalen Abbildungen, wie z.B. die des Kronleuchters oder der Diskokugel. Vogl ritzt die Motive per Radiernadel rückseitig in bunt lackierte Glasoberflächen. Serielle Tuschezeichnungen zu thematischen Installationen entstehen während eines Prozesses, indem als Mittler des Lichts häufig Glitzerstoffe oder andere industrielle Folien von Vogl als Träger eingesetzt werden. Zentralperspektivische Zeichnungen in Baustrahlern eingelassen zeigen die Motive en miniature. Vogls Absicht, die Zeichnung stets in räumliche und zeitliche Zusammenhänge zu bringen, sind wichtige Aspekte seines Ausdrucks. ![]() "Kronleuchter", Glas, Lack, Glitzervorhang silber, 186 x 160 cm |
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![]() "LimeLight", Faserstift auf Wand Folie auf Spiegel, SpotLight variabel |
![]() "Meer | weiss und gold", Glas, Lack, Glitzervorhang gold, 140 x 140 cm |
![]() © Photo | Bernd Wannenmacher |
Manuel Eitner Ausstellung: 13. Juni - 10. August 2009 | DU WARST NOCH NIE DA! Der Bilder- und Filmesammler Eitner zeigte in der ersten Berliner Ausstellung seinen spezifischen Umgang mit Originalzitaten aus zahlreichen Filmklassikern, sowie seine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, der Kunst- und Zeitgeschichte und dem aktuellen Zeitgeschehen. Das Einweben mehrerer Sujets inszeniert Eitner feinfühlig. Er bringt die Dinge sehr treffend auf den Punkt, indem er reduziert, beleuchtet und neu inszeniert. In den neuen großformatigen Arbeiten und der SZ-Serie (SZ=Süddeutsche Zeitung) ermöglicht er dem Betrachter mittlerweile einen direkten Einstieg. Auch in Eitners Malerei ist fortführend Thema: die Reduktion. Das Interesse, ein Hauptmotiv, einen oder mehrere Darsteller einer Filmszene in die eigene Erzählung einzuweben, setzt er konsequent anhand minimaler Mittel um. Die aktuellen Arbeiten der Ausstellung zeigen dies deutlich. Auf diese ungewöhnliche Art und Weise verlässt Eitner jegliche Sehgewohnheiten üblicher formale Abhandlungen der Malerei. Er manifestiert damit eine besondere und neuartige Umgangsweise mit dem Genre Malerei und dessen Trägermaterial. Eine gekonnte Leichtigkeit, eine technisch und inhaltliche Präzision, Witz und Humor, dabei die Ernsthaftigkeit und kritische Haltung nie vergessend, zeichnen Eitners Werk besonders aus. |
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Aline Helmcke | Matthias Beckmann Ausstellung: 4. April - 16. Mai 2009| "PERPETUUM / KEINE TRICKS" Aline Helmcke zeigt konzeptionelle Zeichnungen, Versuchsanordnungen zur Untersuchung repetitiver Handbewegungen und deren Niederschlag: Zeichnen fungiert in ihren Arbeiten als Aufzeichnung von Prozessen. Innerhalb klar gesetzter konzeptioneller Regeln werden die Lineamente zu lebendigen Zeichenspuren, die sich aus der Zeichenbewegung entwickeln. Die Bildfläche wird nach festgelegten Parametern mit feinen Strichen gefüllt, verdichtet, und aufgelöst. Während der Notation von Wiederholungen und Reihungen wird die Strenge des konzeptionellen Ansatz zugleich durch vibrierende Linien aufgebrochen, die die Bildfläche beleben. So entstehen abstrakte Lineamente, Strukturen, Landschaften, denen stets ein filmischer Moment eigen ist. Dies zeigen vor allem die perpetuitiven Panorama-Shots, die wie endlose Drehbewegungen einer 360° Zeichnung wirken. Matthias Beckmann erschliesst seit Jahren zeichnerisch Orte wie z.B. den Deutschen Bundestag, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung Stuttgart, das Kunstmuseum Bonn, die Kunsthalle Bremen, das S.M.A.K. Gent und zuletzt ein großes Krank istenzärzten, Schwestern, Abdecktüchern, Schläuchen, Kabeln und Apparaten werden vom Zeichner, der sowohl Teil der Szenerie als auch registrierender Beobachter ist, puristisch per Umrisslinie festgehalten. |
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![]() Tuschezeichnung (Detail) |
![]() Aline Helmcke, Tuschezeichnung auf geschliffenem Acrylglas, 180 x 60 x 0,8 cm |
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![]() Matthias Beckmann, aus dem Zeichen-Zyklus "MoMA" |
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![]() © Photo | Bernd Wannenmacher |
Winfried Bullinger Ausstellung: 14. Juni - 26. Juli 2008 | SEQUENCE No. 2 Winfried Bullinger, Wolfgang-Petrick-Meisterschüler, begibt sich seit Jahren in verlassene, historisch bekriegte Gegenden (Ruanda, Äthiopien, Peru...) und zeichnet Zeitmomente mit seiner Grossbildkamera auf, die einerseits zunächst Assoziationen an die Dokumentarphotografie auslösen, sich aber im nächsten Moment aus dem Kontext der unmittelbaren Realität herauslösen. Eingefangenes Licht und entstehende Schatten scheinen im Raum zu schweben. Gestalten tauchen auf und verschwinden zeitgleich im eigenen Ich. Bullinger schafft diese Momente auf eine sehr eigene, sensible Art. ![]() |
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Sebastian Rogler Schwere Schlägerei im Atelier | Ausstellung: 26. April - 07. Juni 2008 Rogler sammelt Zeitungsausschnitte, Postkarten, Textfetzen aus Magazinen und der Werbung. Die „Schlägerei im Atelier“ nimmt seinen Lauf.. er montiert das Gesammelte in seine Zeichnungen/Malerei oder überzeichnet sie; jedoch in der Zusammensetzung zusammenhangslos und wertfrei. Es entstehen oft serielle Blöcke, die einer Filmerzählung oder Montage gleichen und auch so gemeint sind. „Als Blocker gegen die mediale Bilderflut unserer Zeit.“. Er transformiert eine ursprünglich hochpolitisch gemeinte künstlerische Vorgehensweise und überführt sie in die postideologische Gegenwart, in der Überzeugungen ihre Unerschütterlichkeit eingebüßt haben. Für Sebastian Rogler ist Malen eine Art vegetativer Vorgang. Er selbst hat dafür einen lapidaren Vergleich: "Kunst machen können ist wie Vögeln können. Kann man lernen oder auch nicht.“ Rogler und Raschke (Künstlergruppe „Das deutsche Handwerk“, 1993 gegründet) nehmen einzeln und zusammen eine künstlerische Position ein, die ihnen neben zahlreichen Ausstellungen auch viele hochkarätige Stipendien und Kunst-am-Bau-Aufträge im In-und Ausland verschafft haben. Für das Jahr 2013 ist mit Thomas Raschke und Sebastian Rogler zum 20jährigen Jubiläum der Künstlergruppe "Das Deutsche Handwerk" eine umfassende Werkschau geplant. |
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"Brot", 2004, Öl auf Leinwand |
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| "bin arm", Öl auf Leinwand | ![]() |
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Michal Kosakowski "Just Like The Movies" | Aufführung am 11. September 2007 | PreOpening der Galerie Michal Kosakowski suchte in mehr als 600 Hollywoodfilmen, die vor 2001 produziert wurden, nach den Bildern – und findet in 52 Filmen die gesamten Ereignisse jenes Tages im September 2001. Seine Rekonstruktion beginnt. Paolo Marzocchi, maßgeblich am Projekt beteiligt, ist Komponist und Musiker. Seine Wahrnehmung der Ereignisse von 9/11 führen ihn ein Jahrhundert zurück, zu den Anfängen des Kinos. Er findet im Stil der Stummfilm-Ära, den Ton zu Just Like The Movies. Ein Jahrhundert medialer Bildkonstruktion kollabiert im Angesicht der Ereignisse vom 11. September 2001, am Beginn des 21. Jahrhunderts, dem Beginn des dritten Jahrtausends. Wehrlos starren wir auf die Live-Übertragung auf dem Bildschirm. Ähnlich der Wehrlosigkeit der ersten Kinobesucher, angesichts des Filmes der Brüder Lumière, in dem ein Zug, in voller Geschwindigkeit, frontal auf die im Zuschauerraum sitzenden Menschen zurast. Aber nun ist Heute. Das Thema der Herkunft von Bildern und der Verwendung von Images, läuft in der Produktionsrealität sowie im Werk selbst parallel. Es zeigt sich, dass die Grenzen zwischen politischer Realität und medialer Fiktion weit geöffnet sind. Nach beiden Richtungen. In seiner Aufführung "Just Like The Movie" wurden ebenfalls Filmstills zum Thema 11. September 2001 ausgestellt... Gegenüberstellungen von Filmstills aus Reportagen über diesen Terroranschlag und auffallend ähnelnden Szenen der von ihm gesichteten Blockbustern. |
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JUST LIKE THE MOVIES, Ausschnitt: 7:50 min (Originallänge: 21 min) Produktion, Drehbuch, Regie, Schnitt: Michal Kosakowski Musik: Paolo Marzocchi |
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![]() „TRANS-TENDENZ“, Zwei-Kanal-Videoskulptur, 80 x 80 x 21,5 cm | Ausstellung 2010 ![]() "The Ten Commandments", Mixed Media, Installationsansicht | Ausstellung 2008 |
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| One-Artist-Show | Art Karlsruhe 2009 | ![]() ![]() |
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Ausstellung: 6. August - 24. September 2011 | THE WALL | Niemand hat die Absicht... Am 13. August 2011 jährte sich zum 50. Mal der Tag des Baus der Berliner Mauer! Wir nahmen dies zum Anlass, in der "Sommer-Ausstellung" Photographien von namhaften Künstlern wie Henri Cartier- Bresson, Peter Brüchmann, Raymond Depardon, Peter Leibing, Günter Zint, Jacques Hartz, Paul Popper und Rosmarie Pierer zu präsentieren... sämtlich die Situation der Stadt und das Gefühl der Berliner Bevölkerung direkt vor, während und nach diesem, die Weltordnung gravierend verändernden Tag abbildend. Neben zahlreichen Vintages (u.a. Henri Cartier-Bresson) wurden zum Teil bislang unveröffentlichte Arbeiten (z.B. Peter Brüchmann) präsentiert. "THE WALL | Niemand hat die Absicht..." wagte aber auch den Sprung in spätere Zeiten der Teilung, gar in die Zeit nach dem Fall der Mauer. So sehen wir die von Ilse Ruppert im Jahre 1984 an der Berliner Mauer porträtierte „Godmother of Punk“ Nina Hagen und runden das Thema mit dem Stop-Motion-Video „9NOV2009“ unseres japanischen Künstlers Yukihiro Taguchi ab, welches seine Uraufführung 2009 bei der ZDF-Gala „20 Jahre Mauerfall“ am Brandenburger Tor hatte. |
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| Jaques Hartz, Gelatin Silver Print 62,5 x 50,1 cm, Edition 9 + 3 A/P |
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